16.03.2011 - Das Magazin Finanztest hat neun PC-Steuerprogramme getestet. Die Ergebnisse: Vier Programme sind "gut", kein einziges Programm "sehr gut".
Das berichtet manager-magazin.de. Demnach haben die Tester die Steuersoftware anhand zweier Musterfälle getestet: anhand einer Patchworkfamilie und anhand eines verheirateten Rentners mit einem Nebenjob, der seine Mutter zu Hause pflegt.
Im Test hätten folgende vier Programme gute Ergebnisse geliefert: die Steuer-Spar-Erklärung 2011, das Wiso Steuer-Sparbuch 2011, tax 2011 und Steuereasy 2011. Jedoch seien auch sie nicht fehlerfrei gewesen und hätten deshalb kein "sehr gut" erhalten.
Die schlechtesten Ergebnisse lieferten laut manager-magazin.de die PC-Programme Lohnsteuer kompakt (mangelhaft) und Konz Online-Steuererklärung (ausreichend).
Die vier für gut befundenen Programme kosten manager-magazin.de zufolge zwischen 15 und 40 Euro.
Günstiger könnten Verbraucher die Software im Internet finden, wenn sie etwa unter Google Shopping suchten.
Diese günstigeren Programme rechneten im Kern so wie die Hauptprogramme. Meist seien sie jedoch nicht so üppig ausgestattet. Den günstigeren Programmen fehlten beispielsweise Musterbriefe oder Zusatzsoftware für Selbständige.
Mit dem Betriebssystem auf Apple-Rechnern seien die getesteten Steuerprogramme nicht kompatibel gewesen.
Deshalb müssten Apple-Nutzer Steuerprogramme im Internet nutzen, wenn sie eine elektronische Steuererklärung machen wollen. Diese Internetseiten funktionierten ähnlich wie Bankseiten beim Onlinebanking.
Das beste Online-Programm im Test war laut manager-magazin.de der Steuerfuchs mit der Note befriedigend. Ein Test des Online-Programms von Wiso (Internet Sparbuch) stehe noch aus, da der Verlag seine Online-Version erst nach dem Test freigeschaltet habe. (uqrl)