27.12.2010 - Mindestens die Hälfte der europäischen Internetnutzer lesen Newsletter und sind in sozialen Netzwerken aktiv. Unternehmen sollten beide Kommunikationskanäle parallel nutzen.
Das sei das Ergebnis einer Umfrage des Online-Dienstleisters eCircle unter 5.000 Internetnutzern der fünf größten EU-Länder, berichtet computerwoche.de.
Demnach wird das Internet in Europa unterschiedlich genutzt: Beispielsweise seien Internetnutzer in Deutschland, Frankreich und in den Niederlanden zu einem Drittel nur per E-Mail oder per Newsletter für die Unternehmen erreichbar. Social Media werde in diesen Ländern weniger genutzt.
Dagegen seien Großbritannien, Italien und Spanien "Multi-Channel"-Länder: Social Media habe hier denselben Stellenwert wie E-Mails und Newsletter. Hier erreichten bisher mehr als ein Viertel der Social-Media-Nutzer "Fan"-Seiten von Unternehmen.
In Deutschland ist laut Umfrage nur jeder siebte Social-Media-Nutzer Fan oder Follower eines Unternehmens.
Insgesamt informiere sich im europäischen Durchschnitt jeder zweite Twitter-Nutzer und knapp jeder dritte Facebook-Anwender auf den Plattformen über Produkte und Unternehmen.
Platzhirsch unter den Social-Media-Kanälen sei Facebook. Nur in Holland habe sich das heimische Netzwerk Hyves mit einem Anteil von 80 Prozent durchgesetzt.
Deutschlandtypisch sei, dass die Nutzer mehrere Netzwerke parallel nutzen: Neben Facebook (60 Prozent) seien bei Social Media-Nutzern auch die VZ-Netzwerke (50 Prozent) und Wer-kennt-wen (36 Prozent) stark vertreten. (uqrl)