15.02.2012 – Tablets haben keine Chance gegen Notebooks, wenn man die Rechenleistung betrachtet. Trotzdem sind Tablets oft schneller.
Das schreibt die Computerzeitschrift c't in ihrer Ausgabe 5/12 nach einem Praxistest der Geräte.
Demnach sind Tablets schneller beim Aufwachen aus dem Standby-Zustand, beim Installieren von Programmen und sogar bei einfacher Bildbearbeitung. Auf Notebooks hingegen tippe man schneller und spare beim Wechsel zwischen Programmen viel Zeit.
"Nur Tablets sind blitzschnell einsatzbereit", sagt c't-Redakteur Christian Wölbert. Selbst teure Ultrabooks mit SSD-Speicher brauchten spürbar länger zum Aufwachen, Netbooks sogar bis zu achtmal so lang.
Zum Arbeiten taugen Tablets c't zufolge jedoch nur bedingt: Der Speicher sei schnell voll und die virtuelle Tastatur bremse beim Tippen. Wölbert: "Wer längere Texte verfassen will, wird sein Notebook deshalb kaum durch ein Tablet ersetzen können."
Als Allround-Rechner für unterwegs dienten am ehesten die leistungsfähigen Ultrabooks. Mit ihren schicken Gehäusen bringen sie c't zufolge sogar ein wenig Tablet-Feeling mit.
Doch auch Netbooks hätten ihre Vorteile: Sie könnten all das, was ein viermal so teures Ultrabook auch kann, nur eben spürbar langsamer.
Außerdem ließen sie sich im Unterschied zum Ultrabook aufrüsten – und die 10-Zoll-Netbooks nehmen laut c't unterwegs weniger Platz ein als ein Ultrabook.
Für Netbooks und Ultrabooks gleichermaßen gelte: Sie bieten – anders als Tablets – die Freiheit, ein beliebiges Betriebssystem zu installieren. Programme und Inhalte könne der Nutzer aus verschiedenen Quellen auswählen. (uqrl)