16.01.2012 – Keine Scheu vor dem Umstieg: Eine eigene E-Mail-Domain lässt sich auch mit geringen Vorkenntnissen problemlos einrichten und verwalten.
Das schreibt die Computerzeitschrift c't in ihrer Ausgabe 3/12. Demnach können Nutzer eines Freemailers schon einmal erleben, dass dieser seinen E-Mail-Service komplett aufgibt – so geschehen etwa bei Lycos. Dann sei auch die Mail-Adresse weg.
Mit der eigenen Domain hingegen behalte man seine E-Mail-Adresse garantiert für immer. C't verrät, wie der reibungslose Umzug auf eine eigene E-Mail-Domain funktioniert:
Eine eigene Mail-Domain bekommt man bei allen großen Hostern. Hier müssen Nutzer eine Entscheidung treffen. c't-Redakteur Urs Mansmann: "Die Zugangsdaten für das E-Mail-Konto erhält man vom Anbieter. Damit richten Anwender wie gewohnt ihr E-Mail-Programm ein."
Natürlich können die E-Mails laut c't auch über den Webbrowser auf der entsprechenden Website abgerufen werden. Die alte E-Mail-Adresse sollte man weiterhin im Auge behalten. Eine automatische Antwort weise die Kommunikationspartner auf die neue Adresse hin.
Der Umstieg auf die eigene Domain bietet viele Vorteile: Für vergleichsweise geringe Gebühren bekommen Anwender außer der eigens ausgesuchten Domain ein paar Postfächer, höhere Leistung und mehr Speicherplatz.
Mansmann: "Vor Vertragsabschluss sollte man in Ruhe die aktuellen Angebote mit den eigenen Bedürfnissen abgleichen."
Anwender, die vorrangig mobil auf ihre Mails zugreifen wollen, sollten auf spezielle E-Mail-Apps oder die Unterstützung mobiler Seiten achten.
Bei der Suche nach einem freien Domain-Namen ist Fantasie gefragt, denn selbst seltene Nachnamen sind laut Mansmann meist bereits vergeben: "Wenn ein Name in Deutschland nicht mehr frei ist, dann vielleicht in einem anderen Land. Auch durch geschickte Kombinationen kann man sich noch einen attraktiven Domain-Namen sichern." (uqrl)