12.01.2011 - Die Konversationsrate ist das Verhältnis von Besuchen zu tatsächlichen Kaufabschlüssen. Wie Onlineshop-Betreiber diese Rate steigern, lesen Sie hier.
Laut mein-geschaeftserfolg.de vom VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft sind Steigerungen der Konversationsrate meist mit einfachen Mitteln zu erreichen – Online-Händler müssten oft nur typische Fehler vermeiden.
Das Portal gibt sieben Tipps, die die Zahl der Kaufabschlüsse steigern:
1. Versandkosten transparent gestalten
Hohe Versandkosten schrecken Käufer ab. Kalkulieren Sie die Versandkosten deshalb so knapp wie möglich. Verzichten Sie möglichst ganz darauf.
Informieren Sie außerdem auf einer Extra-Seite übersichtlich und leicht verständlich darüber, wie sich die Versandkosten zusammensetzen – und beachten Sie die gesetzlichen Vorschriften.
2. Viele Zahlungsmöglichkeiten anbieten
Bieten Sie möglichst viele unterschiedliche Zahlungsmöglichkeiten an. Nur Vorkasse oder Nachnahme sind für Sie zwar relativ sicher, sind beim Kunden allerdings unbeliebter. Bieten Sie gängige internationale Zahlungsarten an, falls Sie auch ins Ausland verkaufen.
3. Produktinformationen geben
Beschreiben Sie Ihre Produkte umfassend und übersichtlich. Bebildern Sie die Produkte detailgetreu. Hilfreich sind auch Produktbewertungen von Kunden, die dieses Produkt bereits gekauft haben.
4. Auf Seriosität achten
Vertrauen ist der Umsatzgenerator Nummer 1. Achten Sie deshalb auf Design und Layout ebenso wie auf ausführliche und verständlich formulierte Informationstexte zu den AGB und zum Datenschutz.
Bieten Sie auch Informationen über den Betreiber des Shops: Den Kunden interessiert, wer Sie sind, welche Qualifikationen und Kompetenzen Sie haben. Bestenfalls können Sie außerdem aus der Chronik des Unternehmens berichten.
5. Kundenservice bieten
Viele Kunden möchten Fragen per E-Mail oder Telefon stellen. Sorgen Sie dafür, dass alle Anfragen schnell, kompetent und umfassend beantwortet werden.
6. Betriebsblindheit vermeiden
Manche Shop-Betreiber kümmern sich nicht um den Optimierungsbedarf. Betrachten Sie Ihren Shop einmal aus der Sicht des Users: Optik, Bedienung, Funktionalität - und auch die Vorgänge im Büro, beispielsweise die Auftragsbearbeitung, die Reklamationsbearbeitung und die Auslieferung. Stellen Sie sich die Frage, ob Sie als Kunde zufrieden wären.
Lassen Sie Ihren Shop auch von einem externen Fachmann überprüfen und Vorschläge von ihm ausarbeiten. Setzen Sie die wichtigsten Optimierungen zeitnah um.
7. Kaufabschluss-Prozess vereinfachen
Die meisten Käufe werden während des Kaufabschlusses abgebrochen, also bei den Formalitäten nach dem Warenkorb. Der Grund: Häufig ist der Prozess dem Kunden zu kompliziert.
Achten Sie deshalb darauf, dass alle Informationen und Formulare verständlich und übersichtlich sind. Nehmen Sie den Kunden an die Hand.
(uqrl)