Stromkosten treiben Mittelständler zum Cloud Computing

Studie

15.02.2011 - Lokale Rechenzentren kosten Strom. Angesichts steigender Stromkosten müssen sich deshalb auch kleinere Firmen mit dem Trend Cloud Computing auseinandersetzen.

Das zeige eine Studie der Unternehmensberatung Putz & Partner, berichtet das Handelsblatt. Demnach macht allein der Stromverbrauch 60 Prozent der Kosten von Rechenzentren aus – mit steigender Tendenz.

Enormer Stromverbrauch bei Rechenzentren

Nach Berechnungen des Borderstep Instituts im Auftrag des Bundesumweltministeriums habe sich der Stromverbrauch von Rechenzentren in Deutschland von 2000 bis 2006 mehr als verdoppelt. 


Dem Branchenverband Bitkom zufolge entspreche der jährliche Stromverbrauch deutscher Rechenzentren der Energielieferung von vier großen Kohlekraftwerken.


Auch Wartung und Pflege der Infrastruktur sowie die Sicherheitsstandards verursachten hohe Kosten für die Firmen.

Alternative Cloud Computing

Cloud Computing sei eine kostensparende Alternative für Unternehmen: Die Verlagerung von IT-Leistungen in Datennetze werde angesichts steigender Stromkosten immer attraktiver.


Derzeit wollten viele Mittelständler ihre IT-Infrastruktur aber nicht auf Cloud Computing umstellen.


Die Analyse von Putz & Partner habe jedoch ergeben, dass Firmen durchschnittlich bis zu 20 Prozent der Kosten für die IT-Infrastruktur einsparen könnten, wenn sie auf Cloud Computing umstellten. (uqrl)

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