Umsätze mit Smartphone-Apps haben sich 2010 fast verdoppelt

Miniprogramme

04.02.2011 - Die Umsätze mit Miniprogrammen für das Smartphone haben sich 2010 um 92 Prozent erhöht. Jedoch laden Deutsche am liebsten kostenlose Apps herunter.


Das gehe aus einer Studie des Unternehmens research2guidance hervor, berichtet internetworld.de. Für die Studie seien die verschiedenen Plattformen der Hersteller von iTunes bis zur Blackberry AppWorld betrachtet worden.

Nur 110 von 900 Millionen Apps haben Geld gekostet

Demnach stiegen die Umsätze mit Bezahl-Apps von 187 Millionen Euro im Jahr 2009 auf 357 Millionen Euro 2010. Der durchschnittliche Preis pro App habe 2010 bei 3,26 Euro gelegen – und damit geringfügig über dem des Jahres 2009.

 

Die Zahl der heruntergeladenen Apps habe sich 2010 um 51 Prozent auf rund 900 Millionen erhöht – davon seien aber nur 110 Millionen Miniprogramme bezahlpflichtig gewesen.

Noch liegt Apples iTunes vorn

Sowohl deutschland- als auch weltweit dominiere Apples Programm iTunes. Laut internetworld.de wird dieser Vorsprung aber nicht mehr lange andauern.

 

Der Grund liege in der wachsenden Zahl der Android-Smartphones. Der Android-Markt liege derzeit noch auf Rang zwei, gefolgt von Nokia Ovi und dem Blackberry-Store.


Vor allem Blackberry habe seine App-Preise revidiert. Beispielsweise biete Blackberry seit dem vergangenen Jahr auch Apps ab 0,99 US-Dollar an. (uqrl)

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