20.06.2011 - Sieben von zehn Pressestellen deutscher Unternehmen sind nach eigener Einschätzung höchstens mittelmäßig für den Umgang mit Social Media gerüstet.
Das ist das Ergebnis der Studie "Social Media-Trendmonitor 2011" von news aktuell und Faktenkontor, einer Beratungsgesellschaft für Markenkommunikation.
Nur 18 Prozent der Unternehmen attestieren sich selbst demnach eine hohe Social-Media-Kompetenz. Im Branchenvergleich besteht laut Umfrage am meisten Nachholbedarf bei Verwaltungen und Verbänden.
Im produzierenden Gewerbe bescheinigen sich Faktenkontor zufolge nur zwei von zehn Unternehmen ein gutes bis sehr gutes Know-how bei dem Einsatz interaktiver Online-Angebote.
Zwar nicht übermäßig fit, aber im Branchenvergleich am besten vorbereitet sei der Handel: Hier fühlten sich immerhin drei von zehn Unternehmen für den Umgang mit Social Media ausreichend gerüstet. Diese Branche habe bisher auch am meisten in Social-Media-Aktivitäten investiert.
Dabei stufen laut Umfrage viele Unternehmen die Dienste für die eigene Arbeit als relevant ein: 45 Prozent der Pressestellen deutscher Unternehmen messen interaktiven Online-Angeboten für ihre Kommunikationsarbeit eine hohe Bedeutung bei. (uqrl)