Vier von zehn Personalchefs verlangen digitale Bewerbungen

Internet

03.05.2011 - 39 Prozent der deutschen Personalchefs und Geschäftsführer verlangen von Job-Kandidaten eine Bewerbung per Internet.


Das hat eine Umfrage des Hightech-Verbands Bitkom unter 1.500 Firmen aller Branchen ergeben. Gegenüber 2010 ist der Unterschied gravierend: Im Vorjahr favorisierten nur 27 Prozent der Personalchefs elektronische Bewerbungen.

Konkret fordern laut Umfrage 28 Prozent der Unternehmen Unterlagen per E-Mail. Weitere elf Prozent setzen auf ihren Websites Online-Formulare ein, die von den Job-Kandidaten ausgefüllt werden.

Print-Bewerbung noch immer üblich

Die traditionelle Bewerbungsmappe habe aber noch nicht ausgedient, so der Verband: 43 Prozent der befragten Personalchefs bevorzugen noch immer eine Bewerbung auf Papier. 


Die Bedeutung einer Print-Bewerbung sinkt jedoch: Im Vorjahr bevorzugten noch 61 Prozent der Firmen den traditionellen Bewerbungsweg. 17 Prozent der Personalchefs haben überhaupt keine Präferenz.

Je größer das Unternehmen, desto größer die digitale Präferenz

Anscheinend hängen die Vorlieben der Personalchefs auch von der Unternehmensgröße und der Branche ab: Unter den befragten Großunternehmen mit einem Umsatz von mehr als 50 Millionen Euro verlangen laut Bitkom 61 Prozent eine elektronische Bewerbung. 


Bei der Mehrheit der kleinen Unternehmen bis eine Million Euro Umsatz sind es nur 37 Prozent.


Eine starke Präferenz für Online-Bewerbungen hat dem Bitkom zufolge das verarbeitende Gewerbe mit einem Anteil von 47 Prozent der befragten Firmen und die ITK-Branche mit 46 Prozent. Eher zurückhaltend sind der Handel mit 35 Prozent und die Bauwirtschaft mit 30 Prozent.

Unterlagen in Print und digital bereit halten

Der Bitkom empfiehlt Bewerbern, persönliche Unterlagen wie Zeugnisse, Arbeitsproben oder Fotos sowohl auf Papier als auch in elektronischer Form vorliegen zu haben. (uqrl)

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