Werbelinks in Blogs rechtswidrig

Onlinewerbung

22.08.2011 – Im Internet muss Werbung klar erkennbar sein und darf sich nicht in redaktionellen Texten oder Filmen verstecken. Das gilt auch für Blogs, die auf Artikel verlinken.

Wie das IT-Magazin iX in der aktuellen September-Ausgabe schreibt, sollte Werbung besonders in Blogs eindeutig gekennzeichnet sein. Ansonsten drohten Bloggern und Auftraggebern juristische Auseinandersetzungen wegen verbotener Schleichwerbung.

Werbelink muss erkennbar sein

Im Internet gebe es strenge Vorgaben für den Inhalt und die Darstellung von Werbung. Beispielsweise müsse ein Werbelink grafisch von anderen Inhalten abgehoben und eindeutig als Werbung erkennbar sein.

Das Platzieren von Werbelinks oder Werbeinhalten in Blogs sei rechtswidrig – auch wenn sich in diesem Bereich Vieles nicht beweisen lasse und sich hier einige Anbieter entsprechender Angebote tummeln.

Vorsicht bei Verlinkungen in Blogs

Mit der Masche "Links gegen Geld" kann laut iX auch die Reihenfolge von Links in Suchmaschinen manipuliert werden. Würden beispielsweise in Blogs viele Links zu einem bestimmten Artikel gesetzt, steige dessen Relevanz. Die Folge: Google & Co. zeigen den Artikel weiter oben an.

Enthält dieser Artikel nachweisbar Werbung, könne ein Wettbewerber juristische Schritte einleiten. Die Urteile seien in diesem Fall eindeutig, so iX-Redakteurin Ute Roos: "Die rechtlichen Konsequenzen reichen hierbei von Abmahnungen bis hin zu Gerichtsverfahren mit hohen Kosten, da können schnell ein paar Tausend Euro zusammenkommen. Letztlich jedoch bleibt Werbung aus rechtlicher Sicht immer mit einem gewissen Risiko verbunden." (uqrl)

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