16.02.2011 - Viele deutsche Städte und Gemeinden sind trotz des Aufschwungs verschuldet. Deshalb wollen 86 Prozent der Kommunen 2011 Steuern und Gebühren erhöhen.
Das gehe aus einer Befragung der Beratungsgesellschaft Ernst & Young unter 300 deutschen Kommunen hervor, berichtet das Unternehmermagazin ProFirma vom Haufe-Verlag.
Demnach müssen die Deutschen 2011 nicht nur tiefer in die Tasche greifen, sondern auch Verzicht üben: 55 Prozent der befragten Kommunen wollten Leistungen reduzieren oder ganz abschaffen, zum Beispiel bei der Straßenbeleuchtung oder bei der Kinder- und Seniorenbetreuung.
Auch die Schlaglöcher auf vielen deutschen Straßen werden Autofahrer laut ProFirma noch etwas länger ertragen müssen: 45 Prozent der Kommunen planten, die Sanierung der Straßen aus Kostengründen aufzuschieben. (uqrl)