Die meisten Projekte werden viel zu spät abgeschlossen, sind deutlich teurer als erwartet oder scheitern komplett. Wie Sie Projekte in die Krise bringen, verraten diese nicht ganz ernst gemeinten Tipps.
Der Konzepter und Projektberater Georg Ebbing hat für mittelstanddirekt.de folgende Faktoren zusammengestellt, die ein Projekt schnell in die Krise führen:
Es entstehen immer wieder zermürbende Diskussionen über das angestrebte Ergebnis, wenn die Ziele nicht von vorherein klar definiert werden.
Die Projektmitarbeiter geraten auf diese Weise schnell in die Versuchung, sich aus der Verantwortung zu stehlen.
So sind Konflikte zwischen den AP-Verantwortlichen vorprogrammiert.
Auf diese Art und Weise sorgen die verschiedenen Sichtweisen dafür, dass die eigentlich beendete Diskussion immer wieder aufflammt.
So kommen in den Projektrunden immer wieder Aktivitäten hoch, die man viel früher hätte auf den Weg bringen müssen - dann kann die eigentliche Zeitplanung über den Haufen geworfen werden.
Darin verschwindet viel Energie, die dann im Projekt fehlt und von der eigentlichen Arbeit ablenkt.
So vermitteln Sie anderen Mitarbeitern, dass auch sie lax arbeiten dürfen.
Zwei der folgenden Kriterien reichen in der Regel aus, um einen ungeeigneten Projektleiter zu erkennen:
Er ist problemorientiert und denkt nicht lösungsorientiert.
Er hat keine Durchsetzungskraft.
Er hat keinen Plan.
Er ist mutlos.
Er wird nirgendwo akzeptiert.
Er kann nicht delegieren.
Er redet jedem in die Arbeit rein und ist als "Stinkstiefel" bekannt.
In diesem Fall laufen die geplanten Kosten aus dem Ruder und das Management stoppt das Vorhaben irgendwann.
Dann bleibt das ganze Projekt irgendwann ganz von selbst stehen.