Immer mehr Unternehmen werden Opfer von Wirtschaftsspionage. Führungskräfte sollten sich nicht in Sicherheit wiegen, sondern Vorkehrungen dagegen treffen.
Laut dem Informationsmanagement-Dienstleister Iron Mountain ist der Schutz von Daten im Unternehmen eine umfangreiche Aufgabe, der eine klare Strategie zugrunde liegen muss. Iron Mountain rät zu folgenden Maßnahmen:
Nicht alle Informationen sind für Dritte gleich wertvoll. Unternehmen sollten einen besonderen Fokus auf den Schutz ihrer geschäftskritischen Daten legen.
Unternehmen müssen sicherstellen, dass sie auch in diesem Fall schnellen Zugang zu ihren geschäftskritischen Daten haben, um den laufenden Geschäftsbetrieb aufrecht zu erhalten.
Dabei geht es nicht um übertriebene Überwachung oder Misstrauen gegenüber den Mitarbeitern. In vielen Unternehmen fehlen schlicht klare Regeln für den Umgang mit Unternehmensinformationen. Beispielsweise ist nur in wenigen Unternehmen die Social-Media Nutzung der Mitarbeiter geregelt. Auch für den Umgang mit mobilen Geräten gibt es häufig keine Guidelines, obwohl viele Mitarbeiter diese sowohl privat als auch dienstlich nutzen.
Viele Mitarbeiter sind sich der Gefahr nicht bewusst. Geschäftsreisende plaudern beispielsweise gerne für Mitreisende gut hörbar über geschäftkritische Informationen ihres Unternehmens.
(uqrl)