Arbeitnehmer gehen den Kollegen zuliebe krank zur Arbeit

Studie

17.01.2011 - Viele Arbeitnehmer gehen zur Arbeit, obwohl sie krank sind. Als Grund wird meist die Angst vor negativen Konsequenzen vermutet. Der Hauptgrund ist jedoch ein anderer: das Pflichtgefühl gegenüber den Kollegen.

Das gehe aus einer Umfrage der Universität Wuppertal unter 5.000 Deutschen hervor, berichtet das Unternehmerportal ProFirma vom Haufe-Verlag.

Teamgeist ist entscheidend

Der Studie zufolge gingen die meisten Befragten trotz Krankheit zur Arbeit, weil sie ihren Kollegen einen Gefallen tun wollen: Jeder Sechste (17,3 Prozent) habe Teamgeist und Teamverpflichtung als entscheidendes Motiv genannt, trotz einer Erkrankung zum Dienst zu erscheinen. 


Gut jeder Fünfte (22,5 Prozent) habe das eigene Pflichtgefühl als Begründung genannt.

Angst vor Jobverlust ist kein wichtiges Motiv

Dagegen befürchteten nur wenige Arbeitnehmer negative Konsequenzen, wenn sie wegen Krankheit zu Hause bleiben: Nur 8,7 Prozent der Befragten gaben laut ProFirma die Angst vor Benachteiligung als Grund an. 


Die Angst vor dem Verlust des Jobs hätten sogar nur 2,4 Prozent als Grund dafür genannt, bei Krankheit zur Arbeit zu gehen. (uqrl)

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