16.12.2011 – Nur rund jeder siebte Mitarbeiter würde sein Unternehmen gegenüber Familie und Freunden bedenkenlos als Arbeitgeber weiterempfehlen. Jeder Dritte würde dies nur unter Vorbehalt tun.
Das ergibt eine Umfrage des Jobportals StepStone, für die rund 6.000 Fach- und Führungskräfte sowie 800 Unternehmen aus acht europäischen Ländern zu Bildung und Kommunikation einer attraktiven Arbeitgebermarke gefragt wurden.
Die Studienergebnisse zeigen demnach eine große Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit: Die Mehrheit der befragten Unternehmen sei fest davon überzeugt, von den Mitarbeitern als Arbeitgeber weiterempfohlen zu werden.
Die geringe Bereitschaft zur Weiterempfehlung lasse sich unter anderem dadurch erklären, dass deutsche Unternehmen nur einen mittelmäßigen Ruf haben: Bei der Frage nach der Attraktivität als Arbeitgeber gaben die Befragten ihrem Unternehmen auf einer Skala von eins bis zehn im Schnitt die Note fünf.
Für 80 Prozent der Arbeitnehmer stimmte außerdem das kommunizierte Arbeitgeberimage mit der Realität nicht überein. Aus Sicht von jedem zweiten Befragten war die Arbeitsrealität in Wirklichkeit eher negativer als das Bild, welches das Unternehmen nach außen darstelle.
Folgende Faktoren machen aus Sicht der Kandidaten eine positive Arbeitgebermarke aus:
Weniger wichtig waren nach Aussagen der Kandidaten folgende Faktoren:
Den vollständigen StepStone-Employer-Branding-Report 2011 inklusive Tipps zum Thema Arbeitgebermarke finden Sie als Link unter dieser Meldung. (uqrl)