Diese Kompetenzen schätzen Arbeitgeber bei ihren Mitarbeitern besonders

Umfrage

13.12.2011 - Kleine und mittlere Unternehmen schätzen bei ihren Mitarbeitern besonders die Eigeninitiative. Welche Sozialkompetenzen aus der Sicht der Unternehmer außerdem zählen, lesen Sie hier.

Wie eine Umfrage unter knapp 300 Unternehmern und Managern in kleinen und mittleren Unternehmen des Trainingsunternehmens Beitraining ergab, erreichte die Eigeninitiative mit  70 Prozent Zustimmung im Ranking der sozialen Kompetenzen den höchsten Wert.

Top Five der beliebtesten Sozialkompetenzen

Hier die beliebtesten Kompetenzen unter Arbeitgebern im Überblick:


  1. Eigeninitiative (70 Prozent)
  2. Teamfähigkeit (61 Prozent)
  3. Positives Denken, Ziel- und Lösungsorientierung (57 Prozent)
  4. Kundenorientierung (49 Prozent)
  5. Zeitmanagement (31 Prozent)

 

Männer werten Kompetenzen anders als Frauen

In der Umfrage zeigten sich Unterschiede in der Gewichtung zwischen Frauen und Männern: Während männliche Unternehmer die Eigeninitiative favorisierten (72 Prozent), komme es Unternehmerinnen vor allem auf Teamfähigkeit (68 Prozent) und positives Denken an (64 Prozent).

Beim Selbstbewusstsein zeigt sich laut Umfrage die größte Geschlechter-Diskrepanz: 35 Prozent der männlichen Unternehmern sei diese soziale Kompetenz wichtig, aber nur 13 Prozent der Unternehmerinnen.

Insgesamt am wenigsten Wert legten die Befragten auf rhetorische Kompetenz und Präsentationsfähigkeit (drei und vier Prozent). Zeitmanagement und selbstbewusstes Auftreten rangierten mit 31 bzw. 30 Prozent im Mittelfeld.

Mitarbeiter-Kompetenzen wichtig für den Unternehmenserfolg

Ein weiteres Ergebnis der Umfrage: Fast sechs von zehn Unternehmern halten die sozialen Kompetenzen der Mitarbeiter für einen ausschlaggebenden Erfolgsfaktor ihres Unternehmens.

Entsprechend verschafften sich bei Neueinstellungen mehr als acht von zehn Befragten regelmäßig oder meistens ein umfassendes Bild von den sozialen Kompetenzen eines Bewerbers.

Fast drei Viertel der Unternehmer versuchen der Umfrage zufolge, den Kompetenzschwächen ihrer Mitarbeiter grundsätzlich oder meistens entgegenzuwirken, vor allem durch externe Schulungsspezialisten (47 Prozent). (uqrl)

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