Fast zwei Drittel wünschen sich Home-Office

Umfrage

15.09.2011 – Wunsch und Wirklichkeit liegen bei deutschen Arbeitnehmern weit auseinander: Die meisten Deutschen würden gern zu Hause zu arbeiten, müssen aber täglich ins Büro.

Das geht aus einer Umfrage des Immobilienportals Immonet.de hervor. Demnach können sich 64 Prozent der Befragten ohne Home-Office gut vorstellen, von zu Hause aus zu arbeiten.

Jedoch wird sich für die meisten Umfrageteilnehmer der Traum vom eigenen Arbeitszimmer kaum erfüllen: Lediglich 38 Prozent der Befragten arbeiten der Umfrage zufolge tatsächlich im Home-Office.

Zumindest 22 Prozent der Teilnehmer dürften aber zufriedene Schreibtischarbeiter sein: Sie gaben in der Umfrage an, am liebsten im Büro zu arbeiten.

Drei Tipps fürs Home-Office

Immonet gibt Tipps für Arbeitnehmer, die sich ein Home-Office einrichten:

1. Separaten Raum schaffen

Ein eigenes Arbeitszimmer ist wichtig – mit einer Ecke im Wohnzimmer ist es nicht getan. Der Grund: Elektronische Geräte wie Telefon, Computer oder Fax benötigen Platz. Ein zusätzlicher Schallschutz fördert das effektive Arbeiten.

2. Büro professionell einrichten

Ein separater Telefon- und Fax-Anschluss ist unumgänglich. Der Grund: Kunden könnten verstört reagieren, wenn ein Familienmitglied den Hörer abnimmt. Außerdem sollten Schreibtisch und Büro-Stuhl ergonomisch geformt sein und sich in der Höhe verstellen lassen. Das Büro sollte genug Ablageflächen für Ordner und Unterlagen bieten. Künstliches und natürliches Licht sollten den Arbeitenden nicht blenden und sich nicht im PC-Bildschirm spiegeln.

3. Feste Bürozeiten schaffen

In einem Arbeitszimmer kann nur effektiv gearbeitet werden, wenn man nicht ansprechbar für Familienmitglieder ist. Feste Bürozeiten sind wichtig: Der Firma und der Familie sollte man mitteilen, wann man ansprechbar bzw. zu erreichen ist und wann nicht.

(uqrl)

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