Führungskräfte wünschen sich Weihnachtskarten statt Wein

Umfrage

24.11.2011 – Fast neun von zehn deutschen Führungskräften freuen sich bei Weihnachtspost vor allem über persönlich verfasste Karten. Spirituosen sind als Weihnachtspräsente von Geschäftspartnern weniger beliebt.

Das geht aus dem 24. "LAB Managerpanel" der Personalberatung LAB & Company hervor, für die bundesweit 531 Führungskräfte befragt wurden.

Persönliche Karten kommen am besten an

Demnach freuen sich 86 Prozent der Befragten bei Weihnachtspost von Geschäftspartnern besonders über persönlich verfasste Karten, gefolgt von Unternehmensspenden für soziale Zwecke und Werbegeschenken (je 28 Prozent). Spirituosen landen der Umfrage zufolge erst auf Rang vier der Beliebtheitsskala.

Ein weiteres Ergebnis der Umfrage: Obwohl nur einer von fünf Managern neutrale Grußkarten mag, verschickt mehr als jeder zweite selbst welche.

Ein Umfrageteilnehmer: "Unpersönliche Weihnachtskarten beweisen eindrucksvoll die entgegengebrachte Wertschätzung. Nämlich gar keine."

Karten am besten selbst schreiben

Das optimale Weihnachtspräsent für Geschäftspartner sei eine individuelle, handgeschriebene Weihnachtskarte, verbunden mit einer Spendenankündigung.

Unbeliebt seien E-Mail-Weihnachtskarten – jedenfalls bei den Empfängern: Nur sechs Prozent von ihnen freuten sich darüber, aber dreimal so viele verschickten welche.

Klaus Aden, geschäftsführender Gesellschafter von LAB & Company: "Weihnachtspost sollte der Beziehungspflege dienen. Und dafür wird nichts mehr geschätzt als Zeit und Aufmerksamkeit." 

Nicht zu teuer schenken

Probleme statt Freude bereiten ferner Weihnachtspäckchen mit einem Wert von mehr als 20 Euro: Nur ein Viertel nehme diese bedenkenlos an.

Mehr als die Hälfte schickt sie der Umfrage zufolge zurück oder verteilt und verlost sie unter Mitarbeitern – womit der Schenkende den Sinn seines Präsents verfehlt habe, so LAB & Company. (uqrl)

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