24.01.2012 – Arbeiten, um zu leben, oder leben, um zu arbeiten? Für fast ein Drittel der deutschen Berufstätigen steht der Job an erster Stelle.
Das geht aus einer Umfrage im Auftrag der "Apotheken Umschau" unter mehr als 1.000 Berufstätigen in Deutschland hervor. Demnach ist die Arbeit für fast 32 Prozent der Befragten der wichtigste Lebensinhalt.
Doch diese Haltung könne sich im Laufe des Arbeitslebens wandeln: In der Untersuchung erklärten knapp 38 Prozent der Berufstätigen, dass es für sie zwar früher "rund um die Uhr" nur die Arbeit gegeben habe, sich das jedoch inzwischen geändert habe. Bei den 50- bis 69-Jährigen sagten dies sogar 49 Prozent.
Ein Grund für diesen Einstellungswandel könnte laut Apotheker Umschau die mangelnde Anerkennung von so viel Einsatz sein: Ein Drittel (35 Prozent) der befragten Berufstätigen habe angegeben, trotz des hohen Arbeitseinsatzes oft das Gefühl zu haben, dass Leistungen nicht anerkannt werden. (uqrl)