Jeder zehnte Arbeitnehmer würde für die Karriere unethisch handeln

Umfrage

17.11.2011 - Jeder zehnte Arbeitnehmer würde unlautere Mittel einsetzen, um beruflich schneller voranzukommen.

Das geht aus einer Umfrage des Job-Portals monster.de hervor. Demnach würden sechs Prozent der Befragten für ihren beruflichen Erfolg betrügen. Vier Prozent würden sogar gegen Unternehmensrichtlinien oder das Gesetz verstoßen, wenn es der Karriere dient.

Deutsche und Mexikaner am moralischsten

Der Ländervergleich zeigt laut monster.de, dass Arbeitnehmer in Mexiko und Deutschland die größte Moral an den Tag legen: 88 Prozent der Befragten in diesen Ländern gaben an, dass sie nicht durch Betrug oder Gesetzesbruch ihre Karriere fördern würden.

Der weltweite Durchschnitt liegt der Umfrage zufolge bei 86 Prozent. Anders in den Niederlanden: Zwölf Prozent der Befragten würden ethisch fragwürdig handeln, sollte dies der Karriere helfen.

Unternehmen können viel für Moral tun

Die Mehrheit der Arbeitnehmer würde also moralisch einwandfrei arbeiten, sagt Elke Guhl, Vice President Marketing Central Europe bei Monster: "Gleichzeitig sollten Unternehmen aber bedenken, dass auch sie eine gewisse Verantwortung für das Verhalten ihrer Arbeitnehmer tragen."

Beispielsweise sei es Aufgabe der Unternehmen, Fairness und ethisches Verhalten zu fördern. So könnten etwa Schulungen zum Verhaltenscodex des Unternehmens dazu beitragen, die Werte unter den Mitarbeitern zu festigen. (uqrl)

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