Mitarbeiterbefragungen zahlen sich aus

Personalführung

26.10.2011 - Den Mitarbeitern ein offenes Ohr zu schenken, zahlt sich aus: Befragungen können Veränderungen bewirken, die im Unternehmen auf Zustimmung stoßen.

Das hat die Studie Engagement-Trend 2011 ergeben, für die die Managementberatung Kienbaum 160 deutsche Personaler befragt hat. Laut der Studie wurden in fast allen Unternehmen durch Mitarbeiterbefragungen Veränderungen angestoßen, die von den Mitarbeitern im Nachgang überwiegend positiv bewertet wurden.

Mitarbeiter stimmen Veränderungen eher zu

Jan-Marek Pfau, Projektleiter der Studie bei Kienbaum: "Mitarbeiterbefragungen sind ein wirksames Tool, um organisationale Veränderungen nachhaltiger umzusetzen, denn Veränderungen werden von den Betroffenen relativ häufiger als positiv wahrgenommen, wenn sie sich auf den von der Mitarbeiterschaft artikulierten Wunsch nach Veränderung zurückführen lassen."

Die Studienteilnehmer führten mehr als 20 unterschiedliche Veränderungen auf eine regelmäßig durchgeführte Mitarbeiterbefragung zurück. Sie bemerkten positive Veränderungen  insbesondere bei der Fluktuation (58 Prozent), der Arbeitszufriedenheit (56 Prozent) sowie der Unternehmenskultur (56 Prozent).

Hinzu kommt: Je eindeutiger diese Veränderungen auf die Mitarbeiterbefragung zurückgeführt wurden, desto positiver sei auch deren Bewertung aus ausgefallen.

Geschäftsführung sollte Mitarbeiter regelmäßig befragen

Kienbaum zufolge lässt sich daraus eine eindeutige Handlungsempfehlung für die Geschäftsführung ableiten: Regelmäßige Mitarbeiterbefragungen sorgen dafür, dass Veränderungen im Unternehmen positiver wahrgenommen werden – und infolge dessen auch erfolgreicher umgesetzt werden. (uqrl)

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