19.01.2011 - Zwei Drittel der deutschen Unternehmen haben ihre Führungskräfte explizit dazu verpflichtet, die Arbeitszufriedenheit ihrer Mitarbeiter zu verbessern.
Das ist ein Ergebnis des Personal-Panels des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW), für das 1.853 Personalverantwortliche aus Unternehmen verschiedener Größen befragt wurden.
Eine Verpflichtung zur verbesserten Mitarbeiterzufriedenheit haben demnach sogar fast drei Viertel der befragten Großunternehmen ab 250 Beschäftigten eingeführt.
Der Grund sei der drohende Fachkräftemangel. Jedes zweite Unternehmen sei der Ansicht, dass Maßnahmen zur Bindung der Mitarbeiter an das Unternehmen immer wichtiger würden.
In Großunternehmen hätten dies sogar drei Viertel der Personaler bejaht.
Vor allem innovative und erfolgreiche Unternehmen haben laut IW Köln den Wert einer mitarbeiterorientierten Strategie erkannt: Gut sieben von zehn dieser Firmen praktizierten eine familienfreundliche Personalpolitik, bei der alle Mitarbeitergruppen gleich behandelt werden.
Etwa ebenso viele Unternehmen gewährten ihren Mitarbeitern Freiräume, um Ideen zu entwickeln, die dem Unternehmen zugutekommen.
Gut die Hälfte dieser Unternehmen fördere außerdem aktiv die Teilnahme der Mitarbeiter an innerbetrieblichen Arbeitskreisen.
Auch die Teilnahme an Strategiesitzungen der Geschäftsführung sei für Mitarbeiter in diesen Unternehmen üblich. (uqrl)