Personaler wissen zu wenig über Mitarbeiter

Studie

29.03.2011 - Viele Personalabteilungen müssen passen, wenn es um genaue Daten zur Mehrarbeit, zur Fluktuation von Mitarbeitern oder zur Gehaltsentwicklung geht.

Das geht aus einer Studie zum Personalcontrolling der Management-Beratung Steria Mummert Consulting hervor. Demnach liegen die notwendigen Kennzahlen in vielen Personalabteilungen deutscher Unternehmen nicht vor oder sind nur unter großem manuellem Aufwand zu beschaffen.

Benötigte Kennzahlen müssen oft manuell erstellt werden

In drei von vier Unternehmen müssen die Mitarbeiter in den Personalabteilungen wichtige Kennzahlen manuell erstellen. Die Folge: Durch den erheblichen Arbeitsaufwand liegen viele Daten oft erst mit großer zeitlicher Verzögerung vor. 


Darüber beklagen sich laut Steria Mummert Consulting zwei Drittel der befragten Fach- und Führungskräfte. Fast neun von zehn Führungskräften hielten entsprechend die zur Verfügung stehende Datenmenge nicht für ausreichend, um wichtige Entscheidungen zu treffen.

Viele Fehler bei manueller Erstellung

Zudem schleichen sich bei manueller Bearbeitung Fehler in die Daten ein. Auch gibt es Schwierigkeiten, weil die ermittelten Kennzahlen nicht einheitlich sind – ein Problem, mit dem 56 Prozent der Unternehmen zu kämpfen hätten. 


Dies betrifft Steria Mummert Consulting zufolge sämtliche Kennzahlen, die für Personalabteilungen wichtig sind – beispielsweise den Gesundheitsstand, durchschnittliche Mehrarbeiten oder Durchschnittsgehälter von Führungskräften. Außerdem fehle häufig der Überblick über Ein- und Austritte von Mitarbeitern. (uqrl)

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