So gestalten Chefs die leistungsorientierte Vergütung richtig

Personalführung

19.10.2011 - Eine Mittelstandsstudie zeigt, dass leistungsorientierte Vergütung die Mitarbeiter motiviert und für bessere Ergebnisse sorgt – wenn man sie richtig gestaltet.

Die Fachhochschule Köln und die Unternehmensberatung Milz & Comp haben bundesweit rund 500 mittelständische Unternehmen dazu befragt, wie zufrieden sie mit ihren leistungsorientierten Vergütungssystemen sind.

Mehr Motivation, höhere Qualität

Das Ergebnis: Rund 80 Prozent äußerten sich "zufrieden", ein leistungsorientiertes Vergütungssystem eingeführt zu haben.

Laut Milz & Comp verzeichneten sie neben höherer Produktivität auch deutliche Qualitätssteigerungen sowie höhere Mitarbeitermotivation und Identifikation mit dem Unternehmen.

Fünf Erfolgsfaktoren der leistungsorientierten Vergütung

Der Unternehmensberatung zufolge sind vor allem drei wesentliche Erfolgsfaktoren bei der Umsetzung von LoV im Betrieb erkennen:


  1. die "richtige" Mischung zwischen "harten" und "weichen" Kenngrößen
  2. eine angemessene Zielgrößen als Bemessungsgrundlage
  3. ein variabler Lohnanteil von mindestens zehn Prozent am Gesamteinkommen
  4. eine transparente Zielfindung: echte Vereinbarung statt Vorgesetzten-Vorgaben
  5. eine offene Kommunikation mit allen Beteiligten statt einer Implementierung von oben


(uqrl)

 

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