Sieben Chef-Strategien gegen den Burn out

Mitarbeiterführung

Tinnitus, Depressionen, Verdauungskrämpfe: Das Phänomen Burn out zeigt viele Gesichter. Von den Erschöpfungs-symptomen sind vor allem Leistungsträger betroffen – und zwar in kleinen wie in großen Unternehmen. Hier finden Sie Abwehr-Strategien gegen den Mitarbeiterausfall durch Burn out.

Ernst genommen wird das Thema Burn out meist nur in größeren Betrieben, wo die Folgen finanziell sichtbar werden: Der Anteil der Fehlzeiten in Betrieben aufgrund psychischer und Verhaltensstörungen ist laut der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin bis 2009 auf 11,4 Prozent gestiegen.

Auffällig ist der Bundesanstalt zufolge die Zunahme der Rentenzugänge wegen verminderter Erwerbsfähigkeit durch psychische und Verhaltensstörungen: Der Anteil dieser Gruppe am gesamten Neuverrentungsgeschehen ist demnach zwischen 2006 und 2009 von knapp 33 auf fast 38 Prozent gestiegen. Frauen waren mit 44 Prozent besonders häufig davon betroffen, aufgrund psychischer Erkrankungen in die Frührente zu gehen.

Eine Ursache: die hohe Leistungsbereitschaft

Die Ursachen der Erschöpfungszustände von immer mehr deutschen Arbeitnehmern sind vielfältig: Die Leistungsbereitschaft der 30- bis 49-Jährigen ist hoch wie nie. Diese Gruppe ist auch am stärksten von Burn-out-Symptomen gefährdet.


Außerdem ist die moderne Arbeitswelt geprägt von Stress-Situationen: Ein effektives Zeitmanagement ist das A und O. Eine Minute gedankenlos zu vertrödeln, zaubert schnell ein schlechtes Gewissen. Wer kennt diesen Gedanken nicht: "Dann kann ich ja in der Zwischenzeit noch mal schnell diese E-Mail fertig machen." Gewohnheiten dieser Art machen kurze Pausen nach und nach unmöglich – viele Erwerbstätige arbeiten heute wortwörtlich atemlos.



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- Zweite Ursache: die ständige Erreichbarkeit

- Führungskräfte müssen persönlich für Mitarbeiter da sein

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