Deutsche besitzen fast 4,8 Billionen Euro

Geldvermögen

02.11.2011 - Das Geldvermögen der privaten Haushalte in Deutschland ist im zweiten Quartal 2011 auf 4.757 Milliarden Euro gestiegen.

Das meldet die Bundesbank. Demnach war die Zunahme im zweiten Quartal mit 35 Milliarden Euro allerdings geringer als im 1. Quartal, als das Geldvermögen noch um 48 Milliarden Euro gewachsen war.

Deutsche bevorzugen kurzfristige Anlagen

Zuwächse registrierte die Bundesbank vor allem bei den Bankeinlagen wie Giro-, Tagesgeld- und Festgeldkonten: Sie nahmen im zweiten Quartal mit netto knapp 20 Milliarden Euro spürbar zu. Höhere Zuwächse verzeichnete die Bundesbank auch bei den Wertpapieren und den Ansprüchen gegenüber Versicherungen.

Einen großen Zufluss habe es außerdem bei Sichteinlagen und kurzfristigen Termineinlagen mit einer Laufzeit bis zu zwei Jahren gegeben. Dagegen schätzten die Deutschen langfristige Termineinlagen und Aktien nur geringfügig.

Ursache ist nach Ansicht der Bundesbank die erhöhte Unsicherheit der Deutschen durch die getrübten Konjunkturerwartungen.

Deutsche machen mehr Schulden

Wie die Bundesbank außerdem meldet, hat die Verschuldung der privaten Haushalte wieder zugenommen: Im zweiten Quartal 2011 wurden Kredite in Höhe von fünf Milliarden Euro aufgenommen. Die gesamten Verbindlichkeiten gegenüber Banken und Versicherungen beliefen sich am Quartalsende auf mehr als 1,5 Billionen Euro. (uqrl)

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