19.10.2011 - Drei Viertel der Deutschen bezeichnen sich generell als organisiert und zielorientiert. Nur beim Thema Finanzen stufen sich die meisten als weniger bemüht ein.
Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Initiative "Investmentfonds. Nur für alle." der Fondsgesellschaften. Demnach stuft sich generell nur jeder fünfte Deutsche als "chaotisch" ein, während fast drei Viertel einen genauen Überblick über ihre Einnahmen und Ausgaben haben.
Beispielsweise befassen sich laut Umfrage knapp 90 Prozent vorab mit dem Kauf eines technischen Geräts wie Fernseher oder Handy – nur acht Prozent würden es spontan kaufen.
Dagegen benoten 36 Prozent der Befragten ihr eigenes Bemühen um die Geldanlage mit "befriedigend", jeder Zehnte mit "ausreichend". Nur fünf Prozent bewerten sich selbst mit "sehr gut" – unter dem Strich ein Notenschnitt von 2,7.
In Sachen Langfristplanung bei der Geldanlage schätzten die Deutschen ihr Engagement als verbesserungswürdig ein. Ein Viertel (23 Prozent) beschäftigt sich nach eigener Aussage viel zu selten mit dem Thema – mehr als jeder Dritte (36 Prozent) tut das nur, "wenn es unbedingt sein muss".
Fast vier von zehn (39 Prozent) lassen Geldanlageentscheidungen von jemand anderem erledigen. Dabei machen sich der Umfrage zufolge 63 Prozent regelmäßig Gedanken darüber, was sie in fünf bis zehn Jahren erreicht haben wollen. (uqrl)