07.07.2011 - Die Deutschen schauen wieder vertrauensvoller in die Zukunft. Selbst die gesetzliche Rente wird als so sicher eingeschätzt wie zuletzt vor einem Jahrzehnt.
Das meldet das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA), das jedes Quartal die Stimmungen und Aktivitäten der Deutschen zum Thema Vorsorge untersucht. Demnach bleibt der "Deutschland Trend Vorsorge" mit 114 Punkten auch im zweiten Quartal 2011 auf dem höchsten Wert seit 2009.
Etwa jeder dritte Deutsche gehe davon aus, seinen Lebensstandard im Alter halten oder steigern zu können. Jedoch seien nur 21 Prozent der 1.056 Befragten bereit, dafür länger im Leben zu arbeiten.
44 Prozent wollten sich im Ruhestand lieber einschränken, 34 Prozent schon jetzt ihre Ausgaben reduzieren und mehr sparen.
Entsprechend dem hohen Wert des Indikators sei die Bereitschaft der Deutschen gestiegen, zusätzlich für das Alter zu sparen: 27 Prozent der Befragten wollten in den nächsten zwölf Monaten mehr in die eigene Vorsorge investieren – der höchste Stand seit einem Jahr.
Die private und betriebliche Altersvorsorge werde ebenfalls als vertrauenswürdiger beurteilt.
Vier von zehn Befragten(38 Prozent) haben laut Studie noch nicht vorgesorgt und wollen das auch nicht in diesem Jahr beginnen. Anders bei unerwartetem Geldsegen: Ab einem zusätzlichem Betrag von drei Monatsgehältern würde ein Großteil angespart.
Das Motto der Deutschen: Je kleiner die Summe, desto größer der Anteil, der in Konsum fließt – je größer der Betrag, umso mehr davon würde zurückgelegt. (uqrl)