Die meisten Finanzpläne der Deutschen sind 2011 gescheitert

Geldanlage

02.01.2012 – Mehr als jeder dritte Deutsche hatte für 2011 konkrete Anlagevorhaben, zum Beispiel einen Aktienkauf. 61 Prozent setzten diese Pläne jedoch nicht oder nur teilweise um.

Das ergibt eine repräsentative Umfrage der Beratungsgesellschaft Faktenkontor und des Marktforschers Toluna unter 1.000 Deutschen.

Unsicherheit oder zu wenige finanzielle Mittel

Demnach war die Unsicherheit ein Hauptgrund für die gescheiterten Anlagepläne: Bei jedem Dritten (31 Prozent) war die Angst aufgrund der schwierigen Situation an den Finanzmärkten ausschlaggebend, das eigene Vorhaben nicht zu realisieren.

Neben der Unsicherheit mangelte es laut Faktenkontor am häufigsten an den finanziellen Mitteln: Mehr als ein Viertel der Befragten gab an, dass das nötige Geld fehlte.

Jeweils etwa 13 Prozent hatten nach eigener Auskunft entweder keine Zeit, sich um die Realisierung der Vorhaben zu kümmern, oder konnten sich nicht für ein bestimmtes Produkt entscheiden.

Die meisten Deutschen wollten Bausparen

Am häufigsten geplant: das Bausparen. Jeder dritte Deutsche mit konkreten Anlageplänen für 2011 wollte hier investieren. Dahinter folgten Aktien (30 Prozent) sowie der Kauf von Immobilien (25 Prozent).

Komplett auf Eis gelegt wurden die Investitionspläne bei der Mehrheit der Befragten aber nicht. 62 Prozent haben sich fest vorgenommen, ihre Anlage-Vorhaben 2012 endlich in die Tat umzusetzen. (uqrl)

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