Riester-Rente lohnt sich durch steigende Lebenserwartung

Altersvorsorge

08.12.2011 - Für die meisten Deutschen rechnet sich die Riester-Rente so gut wie keine andere Vorsorge – besonders, wenn man die steigende Lebenserwartung berücksichtigt.

Dazu hat der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) heute Berechnungen für typische Muster-Biografien vorgelegt. Sie belegen, dass für Geringverdiener und Familien die Riester-Rente eine besonders rentable Altersvorsorge ist.

Zulagen und steigende Lebenserwartung mit eingerechnet

In die Berechnungen des GDV flossen auch die Riester-Zulagen mit ein, die deutlich rentabilitätssteigernd wirken. Unterstellt wurde ein mittleres Marktangebot einschließlich Überschussbeteiligung und Kosten.

Die hohe Rentabilität der Produkte werde deutlich, wenn die steigende Lebenserwartung berücksichtigt werde: Sie steige derzeit von Generation zu Generation um drei bis sechs Jahre an. Gemäß der GDV-Berechnungen habe dies eine Rentenauszahlung bis zum 88. oder 93. Lebensjahr zur Folge.

In den Lebensjahren nach dem hier errechneten "Break-even-Punkt" werde die Rente allein aus den Zinsen und den vom Staat gewährten Zulagen finanziert.

Immer mehr Hundertjährige erwartet

Anerkannte Demografieforscher wie James W. Vaupel vom Max-Planck-Institut für demografische Forschung in Rostock gehen laut GDV davon aus, dass sich die Zahl der hundertjährigen Menschen alle zehn Jahre verdoppelt.

Nach den Erkenntnissen der deutschen Lebensversicherer werden 81 Prozent der heute 40-jährigen rentenversicherten Frauen (67 Prozent der 40-jährigen Männer) das 85. Lebensjahr erreichen. (uqrl)

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