Sieben von zehn Deutschen befürworten Generationenvertrag

Altersvorsorge

29.08.2011 – Der Generationenvertrag ist die Basis des gesetzlichen Rentensystems: Die Beiträge der beruflich Aktiven finanzieren die Renten. 69 Prozent der Deutschen bejahen diesen Vertrag, bei den Jungen sind es nur 59 Prozent.

Das ergibt eine Untersuchung des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA). Allerdings würden höhere Beiträge zur Rentenversicherung von mehr als zwei Dritteln insgesamt und drei Vierteln der 18- bis 29-Jährigen abgelehnt.

Als Ausweg können sich 61 Prozent der Befragten mehr private Vorsorge vorstellen, 35 Prozent höhere Steuerzuschüsse und elf Prozent niedrigere Renten. Nur jeder Fünfte würde einen späteren Renteneintritt in Kauf nehmen.

Nachholbedarf bei den Jüngeren

Insgesamt sei das Thema private Altersvorsorge hauptsächlich für die mittleren Jahrgänge wichtig. Bei den Jüngeren bestehe noch Nachholbedarf.

Laut DIA interessieren sich mehr als sieben von zehn Befragten im Alter von 30 bis 59 Jahren sehr oder etwas für die private oder betriebliche Altersvorsorge. Bei den Jüngeren seien es nur 52 Prozent.

88 Prozent der 30- bis 44-Jährigen gaben in der Umfrage an, bereits vorgesorgt zu haben. Bei den 18- bis 29-Jährigen habe dies nur gut die Hälfte der Befragten angegeben. (uqrl)

VR-Mittelstand direkt
BLZ: