Sparen mit Investmentfonds zahlt sich aus

Altersvorsorge

25.01.2011 - Wer monatlich 100 Euro in Aktienfonds mit Schwerpunkt Deutschland gesteckt hat, erzielte nach 30 Jahren durchschnittlich 129.000 Euro – obwohl er insgesamt nur 36.000 Euro eingezahlt hat.


Das entspreche einem jährlichen Wertzuwachs von 7,5 Prozent, wie der BVI Bundesverband Investment und Asset Management anhand seiner Sparplanstatistik ermittelt habe. Dazu habe der Verband zum 31. Dezember 2010 die Anlagezeiträume zwischen zehn und 35 Jahren untersucht.

Bei der Statistik seien alle Fondskosten berücksichtigt worden, auch der Ausgabeaufschlag, der die Beratungs- und Vertriebskosten deckt.

Attraktive Renditen auch bei weniger Risiko

Manche Anleger präferieren laut BVI schwankungsärmere Fondsgruppen als Aktienfonds. Für sie hätten beispielsweise Euro-Rentenfonds, Euro-Mischfonds oder Offene Immobilienfonds attraktive Renditen erzielt. 


Für risikofreudigere Anleger hätten sich Aktienfonds-Sparpläne gelohnt, deren Schwerpunkte auf Osteuropa, Emerging Markets oder Rohstoffe/Energiewerte gelegen haben: Diese Gruppen erzielten im Zehn-Jahresbereich dem BVI zufolge Zuwächse von durchschnittlich 10,6 bis 12,0 Prozent pro Jahr. (uqrl)

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