01.06.2011 - Bei Fonds, Aktien und anderen Geldanlagen trifft fast jeder vierte Süddeutsche seine Anlageentscheidungen gern nach Gefühl.
Das hat eine Umfrage des Psephos-Instituts unter mehr als 1.000 Anlegern im Rahmen der Initiative "Investmentfonds. Nur für alle." ergeben.
Demnach entscheiden nur neun Prozent der Deutschen aus Mittel- und Westdeutschland spontan über Gelddinge, im Osten acht Prozent und im Norden sogar nur fünf Prozent.
Unterschiede gibt es laut Umfrage auch zwischen Männern und Frauen: Rund jeder sechste Mann (17 Prozent) treffe Anlageentscheidungen eher aus dem Bauch heraus – bei den Frauen seien es nur acht Prozent.
Grundsätzlich seien Geldangelegenheiten für die Deutschen eher Kopfsache: 79 Prozent der Befragten gaben in der Umfrage außerdem an, immer sorgfältig alle Anlagealternativen zu durchdenken – und erst dann ihre Ersparnisse beispielsweise in Aktien oder Fonds anzulegen. (uqrl)