Union will Altersvorsorge steuerlich attraktiver machen

Klausurtagung

09.02.2011 - Die Union will die private Altersvorsorge stärker fördern. Ein Vorschlag: Der Steuervorteil von Lebensversicherungen soll auf kleinere Sparverträge übertragen werden.


Dazu hätten sich Finanzpolitiker von CDU und CSU mit Vertretern der Versicherungsbranche zu einer Klausurtagung getroffen, schreibt das Handelsblatt. Mit den steuerlichen Änderungsvorschlägen sollen demnach Versprechen aus dem Koalitionsvertrag eingelöst werden.

Drei Vorschläge zur steuerlichen Entlastung

Auf der Klausurtagung seien vor allem diese drei Vorschläge beraten worden: 


1. Der Steuervorteil bei Lebensversicherungen soll auch für kleine Sparverträge gelten. Der Vorteil: Die Erträge müssten dann künftig nur noch zur Hälfte versteuert werden.


2. Berufsunfähigkeitsversicherungen sollen staatlich gefördert werden.


3. Attraktiver werden soll der so genannte Wohn-Riester, bei dem man den staatlichen Zuschuss zur Riester-Rente für die Eigenheim-Finanzierung nutzen kann. Wegfallen soll dabei beispielsweise die jetzige Strafsteuer, die fällig wird, wenn jemand aus seinem geförderten Eigenheim in ein Pflegeheim umzieht. Außerdem soll die Fördergrenze von jetzt 2.100 Euro erhöht werden.

Schäubles Sparplan berücksichtigen

Bei allen Punkten wolle der finanzpolitische Sprecher, Klaus-Peter Flosbach (CDU), jedoch die Sparvorhaben des Finanzministers beachten, wie er dem Handelsblatt gesagt habe. (uqrl)

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