Weltweite Krisen lassen Sorgen um Altersvorsorge steigen

Umfrage

28.04.2011 - Die Deutschen sorgen sich um die Auswirkungen der weltweiten Krisen auf ihre private Altersvorsorge, etwa durch die hohe Verschuldung der Euro-Länder.


Beispielsweise befürchtet fast jeder vierte Deutsche fallende Kurse, so das Ergebnis einer Umfrage des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA).

Danach befürchten 38 Prozent eine niedrigere Verzinsung ihrer Lebensversicherung.


Ein Viertel der Befragten sieht allerdings keinerlei Auswirkungen auf die eigene Altersvorsorge. Auffällig: Je niedriger das eigene Einkommen, desto pessimistischer die Einschätzung.

Hohe Verschuldung im Euroraum bereitet Sorgen

Negative Auswirkungen auf die Altersvorsorge werden der Studie zufolge überwiegend der hohen Verschuldung im Euroraum (69 Prozent) zugeschrieben.


Vergleichsweise weniger Sorgen bereiten das Atomunglück in Japan (neun Prozent), der hohe Ölpreis (acht Prozent) und die Unruhen in den arabischen Ländern (vier Prozent).


Die Konsequenzen für die eigene Altersvorsorge: 59 Prozent (Vorquartal: 54 Prozent) planen laut Umfrage keine Änderung, der Kauf von Gold und Immobilien ist 20 Prozent der Befragten eine Überlegung wert – drei Prozentpunkte mehr als im Vorquartal.

Deutsche bemühen sich stärker um Altersvorsorge

Insgesamt bemerkte das DIA einen verstärkten Trend, mehr für die eigene Vorsorge zu tun: Die Bereitschaft dafür ist der Umfrage zufolge von 23 auf 26 Prozent gestiegen. 


Insgesamt wird die Sicherheit der gesetzlichen, privaten und betrieblichen Vorsorge etwas positiver gesehen. (uqrl)

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