09.08.2011 – Die meisten Deutschen haben sich noch nicht damit auseinandergesetzt, wie sich die Inflation auf ihre Geldanlage auswirken wird.
Das geht aus einer Umfrage der Beratungsgesellschaft Faktenkontor und des Marktforschers Toluna unter 1.000 Deutschen hervor.
63 Prozent dieser desinteressierten Bürger wollen sich demnach auch in den nächsten sechs Monaten nicht danach erkundigen, welche Folgen die Inflation auf ihre Anlage nimmt. Nicht einmal jeder fünfte dieser Befragten plant, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.
Die wenigsten Anleger halten es laut Faktenkontor für sinnvoll, die Wahl ihrer Zinsprodukte zu überdenken: Nur knapp zwei von zehn Deutschen planen, ihre Anlagestrategie in nächster Zeit zu ändern.
Die meisten Anleger setzen Faktenkontor zufolge auf Tagesgeld: 38 Prozent gehen laut Umfrage davon aus, dass bei flexiblen Zinsen ein Wertverlust gering bleibt.
Daneben vertraue mehr als jeder Dritte darauf, dass beim Festgeld das Vermögen langfristig am wenigsten unter der Inflation leidet. Bonussparen sei besonders unbeliebt: Dafür sprechen sich der Umfrage zufolge nur elf Prozent der Befragten aus. (uqrl)