Ängste der Deutschen deutlich zurückgegangen

Umfrage

20.01.2012 – Die Deutschen starten mit weniger Sorgen ins neue Jahr: Am kräftigsten nahm die Furcht vor einer ausufernden Finanzkrise des Staates ab. Auch die Angst vor unsicheren Renten ist gesunken.

Das geht aus dem Sorgenbarometer des Magazins stern hervor, für das mehr als 1.000 Deutsche befragt wurden. Demnach sorgen sich aktuell nur noch 58 Prozent der Deutschen um die immensen Staatsschulden in Deutschland. Anfang Oktober 2011 waren es laut stern noch 71 Prozent.

An zweiter Stelle der größten Sorgen der Deutschen steht mit 54 Prozent die Furcht, die Renten könnten unsicher sein. Der Wert sei fünf Prozentpunkte niedriger als in der letzten Befragung.

Weniger Sorgen auf allen Ebenen

Um zehn Punkte sei die Sorge gesunken, die Politiker könnten überfordert sein: Aktuell sagten dies nur noch 51 Prozent.

Auch die Furcht vor steigenden Preisen sei gesunken – ebenso wie die Angst davor, dass Kinder keine vernünftige Ausbildung erhalten. Diese Themen beunruhigen laut Sorgenbarometer derzeit jeweils 45 Prozent der Deutschen – fünf Prozentpunkte weniger als im Oktober 2011.

Weniger Angst vor der Arbeitslosigkeit

Dass in Deutschland die Arbeitslosigkeit steigen könnte, bereite lediglich 31 Prozent der Befragten Kopfzerbrechen (minus sechs Punkte). Noch Mitte 2010 war dies eine der größten Sorgen der Deutschen.

Unter den Erwerbstätigen fürchten derzeit nur 13 Prozent, dass sie ihren Arbeitsplatz verlieren könnten (minus sechs Punkte).

Relativ wenige Bürger treibt die Angst vor Kriminalität um: Nur 17 Prozent erklärten, sie hätten Sorge, Opfer einer kriminellen Gewalttat zu werden (minus zwei Punkte). (uqrl)

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