Demnach gibt es in Berlin mit einer Quote von 23,3 Prozent die meisten weiblichen Firmenchefs.
Auch das Saarland (22 Prozent), Brandenburg (21,5 Prozent), Sachsen (21,2 Prozent) und Bayern (21,1 Prozent) weisen der Analyse zufolge einen überdurchschnittlich hohen Frauenanteil bei den Entscheidern auf.
Mit einer Quote von 17,7 Prozent sind in Bremen die wenigsten Chefinnen zu finden – gefolgt von Baden-Württemberg (18,4) und Schleswig-Holstein (18,7).
Ein deutlicher Trend zu Entscheiderinnen zeichnet sich Bürgel zufolge in den jüngeren Altersklassen ab: Bei den 18- bis 24-Jährigen ist danach sogar fast jeder dritte Chef eine Chefin – ein Frauenanteil von 30,4 Prozent.
Bei den 25- bis 34-jährigen Entscheidern ist jeder vierte Boss weiblich: 25,6 Prozent bei den 25- bis 29-Jährigen und 25 Prozent bei den 30- bis 34-Jährigen. Den geringsten Frauenanteil mit 17,6 Prozent verzeichnen die 70- bis 74- Jährigen (17,6 Prozent).
Ein weiteres Ergebnis der Studie: Je größer die Firma, desto seltener eine Chefin. Bei Unternehmen mit bis zu neun Mitarbeitern rangiert die Quote laut Bürgel bei 22,1 Prozent.
Bei zunehmender Firmengröße sinkt der prozentuale Frauenanteil in Unternehmen: bei 10 bis 50 Mitarbeitern auf 13,2 Prozent, mit mehr als 500 Mitarbeitern auf 8,3 Prozent. (uqrl)