20.02.2012 – 18 Prozent der kleinen und mittelständischen Unternehmen in Deutschland haben 2011 Arbeitskräfte aus einem anderen Land beschäftigt – in den Niederlanden waren es nur drei Prozent.
Das ist das Ergebnis einer Studie des Spezialversicherers Hiscox, für die kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) in Deutschland, Frankreich, Spanien, Großbritannien, den Niederlanden und den USA über ihre Arbeitsweise, Herausforderungen und Erfolgsaussichten befragt wurden.
Demnach setzen deutsche Unternehmen am häufigsten Arbeitskräfte aus anderen Ländern ein: In den USA und den Niederlanden beschäftigten nur vier bzw. drei Prozent der KMU Arbeitskräfte aus dem Ausland. In England seien es neun Prozent, in Frankreich noch sechs Prozent.
Die Finanzdienstleistungsbranche und der Einzelhandel gaben in der Studie zu elf bzw. 14 Prozent an, Mitarbeiter aus einem anderen Land beschäftigt zu haben.
Von den befragten Bauunternehmern bejahten 14 Prozent, in der Freizeit- und Gastronomiebranche bereits 18 Prozent die Frage nach der Beschäftigung ausländischer Arbeitskräfte.
An der Spitze liegen laut Hiscox produzierende Unternehmen und Maschinenbaufirmen sowie Autowerkstätten und die Fahrzeugbranche im Allgemeinen: 23 bzw. 38 Prozent dieser Unternehmen beschäftigten Mitarbeiter aus einem anderen Land.
Deutsche Unternehmen, die auf ausländische Arbeitskräfte setzen, schätzten an diesen vor allem die erhöhte Flexibilität (23 Prozent) und eine höhere Motivation (18 Prozent).
17 Prozent der befragten deutschen Unternehmen führten ihre Entscheidung für ausländische Arbeitskräfte auch auf eine Kostenersparnis zurück. (uqrl)