Deutscher Export bleibt stabil

Außenhandel

11.10.2011 - Von einer Wirtschaftskrise ist in Deutschland wenig zu spüren: Im August 2011 hat die deutsche Wirtschaft Waren im Wert von 85,3 Milliarden Euro ausgeführt – fast 15 Prozent mehr als im August 2010.

Das teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Demnach waren die deutschen Ausfuhren im August 2011 um 14,6 Prozent höher als im August 2010. Außerdem seien Waren im Wert von 73,5 Milliarden Euro eingeführt worden, was einer Steigerung von 12,6 Prozent gegenüber August 2010 entspricht.

Kalender- und saisonbereinigt nahmen die Ausfuhren gegenüber Juli 2011 laut Destatis um 3,5 Prozent zu, während bei den Einfuhren keine Veränderungen zu verzeichnen waren.

Mehr Exporte in alle Teile der Welt

Gegenüber August 2010 sei der Wert von Waren, die in die EU-Länder versendet wurden, um 12,7 Prozent gestiegen. Eine Steigerung des Warenwertes gegenüber August 2010 verzeichnete Destatis auch bei den Exporten in die Länder der Eurozone (+ 11,5 Prozent).

Beim Export von Waren in die EU-Länder, die nicht der Eurozone angehören, registrierte Destatis im August 2011 eine Steigerung des Warenwertes von 15,1 Prozent. Auch die Exporte in die Länder außerhalb der Europäischen Union seien innerhalb dieses Zeitraumes um 17,1 Prozent gesteigert worden.

Starker Export auch unter erschwerten Bedingungen

Mit diesen Zahlen habe die deutsche Exportwirtschaft ihre Leistungsfähigkeit auch unter schwierigeren weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen unter Beweis gestellt, so Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler.

Deutsche Exporte blieben auch bei ruhigerer Weltwirtschaft gefragt, so Rösler: "Aller Voraussicht nach wird sich der Welthandel im verbleibenden und kommenden Jahr merklich ruhiger entwickeln. Ich bin dennoch zuversichtlich, dass von den deutschen Ausfuhren auch weiterhin positive Impulse für unsere Konjunktur ausgehen werden." (uqrl)

VR-Mittelstand direkt
BLZ: