Firmen fördern Nachwuchs praxisnah

Bildung

11.01.2012 - Viele deutsche Unternehmen investieren in die akademische Bildung. Sie fördern den Nachwuchs dabei möglichst praxisnah, zum Beispiel mit einem Praktikum.

Das meldet das Institut der deutschen Wirtschaft Köln in dem Bericht "Investitionen in die akademische Bildung" (IW-Trends 4/2011).

Firmen und Studenten arbeiten häufig zusammen

Demnach ermöglicht fast jeder bei Bildung engagierte Betrieb Studenten ein Praktikum. Gut ein Drittel investiere in Mitarbeiter, die parallel zu ihrer Berufstätigkeit einen Hochschulabschluss erwerben.

Ebenfalls gut ein Drittel der Unternehmen unterstütze Studenten bei ihrer Abschluss- oder Doktorarbeit, indem die Nachwuchsakademiker eine betriebliche Problematik wissenschaftlich analysieren.

Institute profitieren von Unternehmenszuwendungen

Am häufigsten profitieren laut IW Köln die ökonomischen Fakultäten von den Zuwendungen der Betriebe: Rund jedes zweite Unternehmen fördere die Betriebs- und Volkswirtschaftslehre.

An zweiter Stelle rangierten die Ingenieurwissenschaften (32 Prozent), gefolgt von den Fächern Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften (22 Prozent).

2,2 Milliarden Euro für akademische Ausbildung

Insgesamt hätten die Unternehmen in Deutschland im Jahr 2009 mehr als 2,2 Milliarden Euro in die akademische Ausbildung an den Hochschulen investiert.

Davon erhielten die Hochschulen rund 640 Millionen Euro in Form von finanziellen Zuwendungen, Sach- und Servicespenden sowie von Stiftungsprofessuren. Rund 1,5 Milliarden Euro kamen den Studenten direkt zugute. (uqrl)

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