Frankreich bleibt wichtigster Handelspartner Deutschlands

Außenhandel

09.03.2011 - 2010 war Frankreich erneut der wichtigste Handelspartner Deutschlands, gefolgt von den Niederlanden und von China.

Das habe das Statistische Bundesamt (Destatis) mitgeteilt, berichtet manager-magazin.de. Demnach wurden 2010 Waren im Wert von 152,4 Milliarden Euro zwischen Deutschland und Frankreich ein- und ausgefahren.

Die Niederlande folgten mit Handelswaren im Wert von 132,0 Milliarden Euro auf Platz zwei. Mit China sei 2010 ein Außenhandelsumsatz von 130,2 Milliarden Euro erreicht worden – Platz drei im Ranking der wichtigsten Handelspartner Deutschlands.

Frankreich bleibt wichtigstes Abnehmerland

Die Bedeutung Frankreichs für den deutschen Außenhandel spiegele sich auch in den reinen Exportzahlen in 2010 wider: Deutschland habe Güter im Wert von 90,7 Milliarden Euro nach Frankreich ausgeführt.

Laut manager-magazin.de ist Frankreich bereits seit 1961 wichtigstes Abnehmerland deutscher Waren.

Auf den Plätzen zwei und drei der wichtigsten deutschen Exportländer seien die Vereinigten Staaten mit 65,6 Milliarden Euro und die Niederlande mit 63,2 Milliarden Euro gelandet.

China importiert stetig mehr Waren nach Deutschland

Wichtigster Lieferant für Deutschland sei die Volksrepublik China mit Waren im Wert von 76,5 Milliarden Euro, gefolgt von den Niederlanden (68,8 Milliarden Euro) und von Frankreich (61,8 Milliarden Euro).

China habe damit seinen Vorsprung als wichtigster Lieferant ausländischer Waren für Deutschland weiter ausgebaut.

Manager-magazin.de zufolge lag China 2009 mit importierten Waren im Wert von 56,7 Milliarden Euro nur knapp vor den Niederlanden mit 55,6 Milliarden Euro. 2008 habe China hinter den Niederlanden und Frankreich noch auf Rang drei gelegen. (uqrl)

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