01.08.2011 - Im Juli haben deutsche Geschäftsführer ihre aktuelle Situation und ihre geschäftlichen Erwartungen etwas schlechter bewertet als im Juni.
Das geht aus dem KfW-ifo-Mittelstandsbarometer hervor. Demnach ist das Geschäftsklima im Mittelstand im Juli um 2,7 Zähler auf 24,2 Saldenpunkte gesunken.
Die Bewertungen der geschäftlichen Situation und die Erwartungen an die zukünftige Entwicklung hätten gleichermaßen abgenommen.
Das Niveau des Geschäftsklimas im Mittelstand sei jedoch immer noch hoch: In den letzten zwanzig Jahren lag das Geschäftsklima laut KfW nur vier Mal über seinem aktuellen Stand von 24,2 Saldenpunkten.
Besonders ausgeprägt sei die Juli-Abkühlung bei den Großunternehmen. Laut KfW müssen vor allem das verarbeitende Gewerbe (KMU: -4,3 Zähler, Großunternehmen: -6,4 Zähler) und der Großhandel (KMU: -3,6 Zähler, Großunternehmen: -10,6 Zähler) deutliche Rückgänge hinnehmen.
Im Bauhauptgewerbe und im Einzelhandel lägen die Veränderungen innerhalb der üblichen Schwankungsbreite. Das Niveau der einzelnen Branchenindikatoren liege insgesamt weit über ihren langjährigen Durchschnittswerten. (uqrl)