Kaum Probleme durch Lieferengpässe wegen Japankrise

Umfrage

03.06.2011 - Jedes fünfte deutsche Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes berichtet von Lieferengpässen durch die Krise in Japan. Die meisten dieser Firmen haben jedoch andere Lieferanten gefunden.

Das ergab eine Zusatzumfrage unter 1.600 Unternehmen, die das ifo Institut München im Rahmen des monatlichen Konjunkturtests durchgeführt hat. 


Unternehmen rechnen nicht mit Lieferengpässen

Demnach kam es in Deutschland bisher kaum zu Produktionseinschränkungen, die durch die Japankrise ausgelöst wurden. 


Die befragten Unternehmen rechnen der Umfrage zufolge auch für die kommenden Monate nicht mit einer Verschlechterung der Lage.

Einige Branchen von Engpässen betroffen

Mit weitem Abstand am stärksten von Lieferengpässen betroffen seien die Hersteller von elektronischen und optischen Erzeugnissen (44 Prozent) sowie die Automobilhersteller (42 Prozent). 


Doch nur bei 13 Prozent der Autohersteller sowie sieben Prozent der Elektronik- und Optikunternehmen sei es zu Produktionseinschränkungen gekommen. 


Dem Forschungsinstitut zufolge erwarten zwölf Prozent der Hersteller elektrischer Ausrüstungen in den kommenden drei Monaten Produktionseinschränkungen, ebenso je zehn Prozent der Elektronik- und Optikunternehmen sowie der Autohersteller. (uqrl)

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