06.01.2011 - Bewertet in Euro, sind die Rohstoffpreise von Januar bis Dezember 2010 weltweit um 30,7 Prozent gestiegen.
Das geht aus dem HWWI-Rohstoffpreisindex des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI) hervor. Auf Euro-Basis habe sich der Index allein im Dezember 2010 um 9,4 Prozent erhöht.
Deutlich verteuert hätten sich vor allem die Preise der nicht-energiebezogenen Rohstoffe, wie beispielsweise NE-Metalle, Agrarrohstoffe sowie Nahrungs- und Genussmittel: Hier seien die Preise seit Januar 2010 in Euro um 41,3 Prozent gestiegen.
Die starken Preisanstiege 2010 bei den Rohstoffen sind laut HWWI auf die starke Erholung der weltweiten Konjunktur zurückzuführen. Insbesondere China benötige Rohstoffe für seine schnell wachsende Wirtschaft.
Eine weitere Ursache seien die Angebotsverknappungen bei bestimmten Rohstoffen. Auch die Spekulation auf den Rohstoffmärkten habe die Preisbewegungen noch weiter verstärkt.
Laut HWWI-Index sind die stärksten Preiserhöhungen in Euro 2010 bei folgenden Rohstoffen zu verzeichnen:
Im Vergleich dazu habe sich der Rohölpreis im Jahr 2010 mit einer Steigerung von 22,8 Prozent in Euro moderat erhöht. (uqrl)