Sieger des Rankings sei München. Platz zwei habe Erlangen erreicht – vor Metropolen wie Stuttgart (Rang 7) und Düsseldorf (14).
INSM-Geschäftsführer Hubertus Pellengahr begründet die gute Platzierung Erlangens mit dem höchsten Anteil Hochqualifizierter in ganz Deutschland, mit der niedrigen Arbeitslosenquote und mit der starken Einkommensteuerkraft, die nur von München und Hamburg übertroffen werde.
Stralsund sei Dynamiksieger 2010 – obwohl die Performance der Stadt Schlusslicht beim Niveau sei: Die Arbeitslosigkeit sei hoch und Wohlstandsindikatoren wie die verfügbaren Einkommen dagegen unterdurchschnittlich.
Jedoch habe sich die Arbeitslosenquote in Stralsund um 7,8 Prozentpunkte verbessert. Das BIP je Einwohner sei zwischen 2004 und 2009 um 26,5 Prozentpunkte gestiegen.
Auch andere Städte Ostdeutschlands hätten sich dynamisch entwickelt: Neun von zehn Kommunen, deren Arbeitslosenquote sich am stärksten verbessert habe, seien in Ostdeutschland.
Niveaubeste Stadt der neuen Länder sei der Wissenschaftsstandort Jena – mit Rang 46. Jena schneide nur drei Positionen schlechter ab als Köln. Die Kommune lasse Städte wie Osnabrück (52), Bielefeld (54) und Trier (55) hinter sich. (uqrl)