07.01.2011 - Jedes fünfte Unternehmen will 2011 neue Mitarbeiter einstellen.
Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Münchner ifo Instituts unter mehr als 650 befragten Unternehmen aus Industrie, Bau, Handel und Dienstleistungen im Auftrag der Wirtschaftswoche.
Demnach gaben 70 Prozent an, die Mitarbeiterzahl stabil halten zu wollen. Lediglich acht Prozent planten, sich von Beschäftigten zu trennen.
Im Mittelpunkt der Einstellungsoffensive stehen laut Wirtschaftswoche unbefristet Beschäftigte: 60 Prozent der Unternehmen wollten neuen Mitarbeitern 2011 einen unbefristeten Arbeitsvertrag anbieten. Lediglich 16 Prozent setzten auf Zeitarbeiter.
Die größte Gefahr für den Aufschwung sehen die Unternehmen der Wirtschaftswoche zufolge in steigenden Rohstoffpreisen und in einer Verschärfung der Euro-Schuldenkrise.
43 Prozent der Befragten sehen demnach ein hohes oder sehr hohes Risiko, dass die Euro-Krise auf die Realwirtschaft übergreift. (uqrl)