07.12.2010 - Ab Mai 2011 dürfen Arbeitnehmer aus osteuropäischen Ländern unbeschränkt in Deutschland arbeiten. Die Bundesagentur rechnet jährlich mit 100.000 osteuropäischen Arbeitskräften mehr.
Das berichtet das Handelsblatt. Demnach rechnet BA-Vorstandsmitglied Heinrich Alt damit, "dass künftig jährlich zwischen 100.000 und 140.000 Arbeitskräfte aus diesen Ländern zeitweilig oder dauerhaft einen Arbeitsplatz in Deutschland suchen werden".
Im Mai 2011 fallen laut Handelsblatt die Beschränkungen für osteuropäische Arbeitnehmer aus EU-Staaten, zum Beispiel aus Polen und Litauen.
Dadurch werde ein stärkerer Wettbewerb im Bereich der Un- und Angelernten in Deutschland entstehen, so Alt. Für den Fachkräftemarkt habe die Neuregelung jedoch kaum eine Bedeutung.
Alt rechne besonders für Ostdeutschland mit stärkeren Einschnitten im Wettbewerb der Un- und Angelernten. (uqrl)