07.09.2011 – Im ersten Halbjahr 2011 registrierten die deutschen Amtsgerichte 15.247 Unternehmensinsolvenzen – 7,4 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2010.
Das meldet das Statistische Bundesamt (Destatis). Allein im Juni 2011 wurden demnach 2.520 weniger Firmeninsolvenzen gegenüber Juni 2010 gemeldet. Das entspricht einem Rückgang um 8,4 Prozent.
Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen lag Destatis zufolge im ersten Halbjahr 2011 mit 51.778 Fällen um 3,9 Prozent niedriger als im ersten Halbjahr 2010. Zusammen mit den Insolvenzen von anderen privaten Schuldnern und Nachlässen summierte sich die Gesamtzahl der Insolvenzen auf insgesamt 80.315 Fälle – 5,0 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2010.
Die voraussichtlichen offenen Forderungen der Gläubiger beliefen sich für das erste Halbjahr 2011 auf 15,8 Milliarden Euro. Im ersten Halbjahr 2010 seien es noch 21,2 Milliarden Euro gewesen.
Tabellen und detaillierte Informationen zu Unternehmensinsolvenzen in einzelnen Branchen lesen Sie in der Destatis-Datenbank Genesis-online. Den Link dazu finden Sie unter dieser Meldung. (uqrl)