Hausbanken sind Vertrauensträger Nummer eins

Datenschutz

20.12.2011 – In Sachen Datenschutz vertrauen die Deutschen ihren Hausbanken deutlich stärker als staatlichen Behörden.

Das zeigt eine repräsentative Studie von TNS Emnid im Auftrag des Marketingdienstleisters CPP GmbH unter 1.000 Deutschen. Demnach verlassen sich 84 Prozent der Deutschen beim Datenschutz auf ihre Hausbank: Ihre Daten würden dort sicher und unzugänglich aufbewahrt.

Wenig Vertrauen gegenüber Versicherungen und Behörden

Dagegen glauben nur 56 Prozent der Befragten, dass ihre Daten bei Versicherungen in sicheren Händen sind. Dem Staat und Behörden werde noch weniger Vertrauen entgegengebracht: Nur gut die Hälfte der Deutschen sei sich sicher, dass ihre Daten von diesen Institutionen sicher und unzugänglich aufbewahrt werden.

"Ein möglicher Grund für das große Vertrauen in die Hausbank könnte die bewusste Kundenentscheidung für das Finanzinstitut sein", sagt Sören Timm, Geschäftsführer der CPP GmbH. "Diese Entscheidung geht meist mit einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Finanzmarkt einher."

Deutsche erwarten Datenschutz von ihren Banken

Ein weiteres Ergebnis der Studie: Mehr als acht von zehn Deutschen erwarten von ihrer Bank Hilfe und Unterstützung beim Schutz ihrer Daten.

Fast jeder Zweite könnte sich sogar vorstellen, zu einer anderen Bank zu wechseln, wenn diese verbesserten Datenschutz über Zusatzleistungen anbietet. 44 Prozent der Kunden wären außerdem bereit, die Kosten für hochwertige Serviceleistungen zu tragen. (uqrl)

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